Mein langer Weg nach Laos und zu meinem “Peak”…

By michaelontour

…hat mich 3 Tage außerhalb jeglicher Zivilisation gebracht – und auch Laos selbst bietet wie schon geschrieben in der 2.größten Stadt, in Luang Prabang, noch einiges Potenzial, was die globale Vernetzung betrifft…J

Aber am besten fange ich von vorne an:

Wir sind am Montag Abend um 09.00 Uhr dann mit dem Bus im Norden Thailands losgefahren und waren für die ersten 3 Stunden nur zu 5, was ziemlich komfortabel war. Ich habe dort nice guys aus Canada und Amerika kennengelernt, wenngleich Shane aus Idaho bereits nach der 1. Stunde  seine Reiseübelkeit nicht mehr unterdrücken konnte… L Das ging dann im Stundentakt weiter und uns gingen fast die Tüten aus…

Nach 3 Stunden haben wir dann weitere 7 Leute aufgenommen  (in eine Art 9-Sitzer für unsere Verhältnisse) und nun wurde die Fahrt auch noch ziemlich eng…. Die anderen Reisenden kamen aus Canada und es gab noch ein israelisches Pärchen, das seit 5 Monaten auf Hochzeitsreise ist… J Viel schlimmer war jedoch, dass der Fahrer mit rund 100 km/h durch die Kurven auf dieser super bergigen Strecke fuhr…Ihr könnt Euch vorstellen, dass ich kein Auge zubekommen habe…Aber das war ja alles noch sehr komfortabel, wie ich später feststellen musste…

Um 04.30 Uhr hat der Busfahrer uns dann einfach an dem Grenzübergang nach Laos abgeladen und gesagt, die erste Fähre ginge gegen 08.00 Uhr…

So haben wir zwölf also mitten in der Nacht in the middle of nowhere gesessen und lauschten den Tieren und warteten…..

Gegen acht haben wir dann die „immigrations“ hinter uns gebracht und sind mit einem Longtail-Boat auf die laotische Seite übergesetzt…

Gott bin ich froh, dass ich meinen Rimowa-Koffer zuhause gelassen habe…Und Ihr könnt mir glauben, nach den letzten 3 Tagen auf Reise bin ich gar soweit, dass ich meinen Rucksack weiter um einige Sachen erleichtern werde, die ich den Laoten hierlasse…20 Kg können doch ganz schön schwer sein!! Aber an dieser Stelle muss ich mal ein dickes Dankeschön an meine Reisevorbereitungs-Coachs schicken, allen voran meiner Lieblings-Ex-Mitbewohnerin Daggi für Ihre unermüdlichen Fragen und Ratschläge zu meiner Planung und vor allem zu meinem überdimensioniert geplanten Gepäck, und natürlich auch meinen Shopping-Beraterinnen meines Vertrauens, Helga und Birgit, mit denen ich sehr viel Spaß beim Einkaufen meines neuen „Partners“-meinem Kofferrucksack hatte… Ihr habt mich echt gut vorbereitet und ausgestattet!!!

Nach den Formalitäten in Laos sind wir dann zum Pier gelaufen, die Luftfeuchtigkeit in Laos erscheint mir noch höher geworden zu sein und um 09.00 Uhr waren wir also alle bereits einmal komplett durchgeschwitzt…

Und dann war dort das Slow-Boat, dass uns die nächsten 2 Tage befördern sollte….Mein erster Eindruck war einfach nur: Ach herrjeh! J

Man riet uns, noch ein Kissen zum Sitzen zu kaufen, da die „Bänke“ recht hart seien und wir sollten so schnell wie möglich aufs Boot, um uns die besten Plätze zu sichern…Ich denke, das Boot wäre für 60 Leute ok, am Ende waren wir 110 Backpacker…

Nun standen uns 2 Tage mit je 8-10 Stunden Fahrtzeit bevor… Diese Nusschale wackelte von einer Seite zur anderen, drohte jeden Moment Leck zu schlagen, Toiletten waren sowieso nicht vorgesehen, die Holzbänke waren ca. 60cm breit (für 2 Personen) und super instabil, vor allem aber unglaublich hart….Ich habe ganz schnell feststellen müssen, dass ein Hintern unglaublich schmerzen kann!!!

Trotz des völlig fehlenden Komforts, bin ich dennoch absolut happy, diesen Trip per Boot und nicht per Flugzeug gemacht zu haben!
Es ist schon unglaublich, wenn man mit dem Boot auf dieser pulsierenden Lebensader „Mekong“ fährt, der für so viele Menschen „Leben“ bedeutet….

Es ist eine völlig unberührte Natur dort, die Vegetation ist sehr üppig, absolut satt grün, fast tropisch. Hin und wieder sieht man vereinzelte Bambus-Dörfer in den Bergen,

alle 2 Stunden mal ein paar Fischer und ansonsten NICHTS!!!

Ich glaube, außer bei meinem Trip nach Nigeria in den Dschungel habe ich noch nie einen so bezaubernden und unberührten Flecken auf dieser Erde gesehen…

Einfachheit hat offensichtlich auch seine eigene Schönheit! Aber man findet sie offenbar nur fernab jeglicher Zivilisation ..

Am Abend haben wir dann in einem „Dorf“ am Mekong (Pak Benh)

 

halt gemacht zur Übernachtung….Das war dann zum ersten Mal sehr grenzwertig für mich… Es gab einige Guesthouses, wenngleich ich bei dem „vorgebuchten“ Guesthouse wieder gehen musste… Ich hätte mich niemals in diese versifften Laken legen können!!! LLL Zumal es in dem Dorf auch nur zwischen 18.30 Uhr und 22.00 Uhr Strom gab….. Ich sehe schon, wir Ihr Euch an dieser Stelle wieder genüsslichst ausmalt, welch herrlisch dramatischen und glamourösen Abgang ich aus diesem schon vorbezahlten Guesthouse (es kostete ganze 2 Euro…) hatte… und seid versichert: Genauso war es… J

Nun musste ich aber ja die „Stromzeit“ nutzen, um kalt zu duschen, zu essen, zu trinken und mich auf die heiße und feuchte Nacht einzustellen….Ich tat das, nachdem ich eine einigermaßene Unterkunft gefunden hatte, indem ich mit unserer Truppe unsagbar viel Beerlao zur „Betäubung“ getrunken habe… J

Um halb zehn wurden wir also auf unsere Zimmer geschickt und da war sie die größte Spinne, die ich je in meinem Leben gesehen hatte (ungefähr so groß wie mein Handteller!!!)…und zwar genau über meinem Bett….Iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiihhhhhhhhhhhhhh!!!!!!!! Ich also ganz cool ins Bad gegangen um Klo-Papier zu holen und als ich wieder kam war sie weg…. LLL Trotz meiner intensiven Suche (das Licht wurde ja bald abgeschaltet…) habe ich sie nicht finden könne, aber ich wusste sie war da!!! Für mich war es zunächst ein extrem ekliger Gedanke, nun ins Bett gehen zu müssen und keine Möglichkeit für Licht mehr zu haben außer meiner Taschenlampe….Aber dann habe ich mir (Gott sei Dank in meinem Suff…) überlegt, dass ich nicht viel Wahl habe, da ich nach dem fehlenden Schlaf in der letzten Nacht einfach hundemüde war und dass die Spinne vermutlich keine war, die mich umbringen könnte, sondern nur erschrecken und anekeln….Also habe ich mich ins Bett gelegt und geschlafen…. J

Nun spüre ich Euren Stolz und Eure Bewunderung für Euren Freund Micha, also called „Indiana Jones“… J

Am nächsten Morgen gab es dann leider kein Frühstück, da es leider „aus“ war… J

Wir also wieder zum Boot gewackelt mit all unserem Gepäck und dann wollten sie uns auf ein Boot bringen, das halb so groß war wie das vom Vortag… Ich denke, sie wollten versuchen Benzin zu sparen….

Und dann gab es halt einen riesen Aufstand der Reisenden, bis uns nach 1,5 Stunden ein größeres Boot angeboten wurde…Micha also inmitten seiner ersten Demo (Habe nur noch keine Steine geworfen…)J

Das Boot sollte nicht komfortabler und nicht weicher sein, aber die Fahrt auf dem Mekong war genauso romantisch und schön wie schon am Vortag…

Ich bin sehr froh, dass wir diese ziemlich anstrengende Tour über die 3 Tage als Gruppe durchlebt haben, das macht manche Situation einfacher….

 

Am Mittwoch Abend kamen wir dann in Luang Prabang an, dem anscheinend schönsten Ort in Laos…Der Ort liegt natürlich auch direkt am Mekong

und ich habe ein wunderschönes altes Kolonial-Hotel gefunden wo ich auf den Mekong blicken kann und eine Aircondition habe (Petra: Da war er wieder, der Ha-Pe-Jakobsweg-Effekt… J)…Hätte nicht gedacht, dass mir das Klima doch so zu schaffen macht, vor allem die extrem hohe Luftfeuchtigkeit hier ist wirklich anstrengend…Dennoch bin ich auch sehr froh, dass ich das alles in der Nebensaison erleben darf, da es sehr viel ursprünglicher ist als zur Main-Season…

Abends bin ich dann ein wenig durch den Ort gelaufen (nach max. 1 Stunde hast Du alles gesehen J),

habe die verschiedenen Düfte aus den Küchen am Straßenrand genossen, wurde von Marihuana und Opium-Düften an jeder Ecke umnebelt, habe laotische Familien in ihren Wohnungen gesehen….hier hat niemand Berührungsängste, die Menschen sind sehr freundlich und wirken authentisch und unverdorben…Alles in allem herrscht hier eine tolle Gelassenheit und ich habe das Gefühl, dass ich hier mit den Einheimischen einfach irgendwie „zusammen leben“ darf!!

Danach war ich dann noch mit Adi und Drare aus Israel (hier mal im “Standardgefährt”, dem Tuk-Tuk…)

zum Dinner und es wurde ein sehr interessanter und angenehmer Abend. Schon spannend, nun bin ich 37 und habe das erste Mal Kontakt mit Israelis…Zunächst fühlte ich ein ganz kleines Unbehagen in mir aufgrund unserer historischen Belastung. Aber das verging nach ein paar Sekunden und wir haben über viele interessante Dinge philosophiert, das war wirklich cool!

Adi und Drare habe ich auch in den folgenden Tagen in Luang Prabang immer wieder getroffen und wir hatten eine sehr gute Zeit zusammen!

Am Donnerstag bin ich dann bereits um 04.30 Uhr (!!!) aufgestanden, um mir die allmorgendliche Mönchsprozession durch das Dorf anzuschauen.

Das waren ca. 250 Mönchen, die Speisen der Dorfbewohner als Spende annehmen, während sie durch alle Straßen laufen…ist hier eine sehr alte Tradition und eine sehr dankbare Geste der Einheimischen an die Mönche…

Dann habe ich angefangen, mir die Tempel hier anzuschauen und habe wunderschöne Plätze entdeckt…

Und als ich so durch die ruhigeren Gassen schlenderte, sah ich einen recht einfachen Tempel der mich dennoch irgendwie anzog… Der Wat Khili…

Ich bin dann auf das Tempelgelände und bin ein wenig herumgelaufen, natürlich war ich hier in dem weniger schmucken Tempel der einzige Tourist…

 

 

Und dann war da LA….

 

 

Er sollte mein Highlight hier in Luang Prabang (und vielleicht noch viel länger???)werden!! La ist ein junger buddhistischer Mönch, der in diesem Watt (=Tempel) lebt… Er beobachtete mich eine Zeit lang und sprach mich dann mit „How are you?“ an…Wir kamen dann ins Gespräch, was alles andere als selbstverständlich war, da die Mönche sehr selten mit „Außenstehenden“ …Da ich zuvor ein wenig über Buddhismus gelesen hatte, wusste ich zumindest auch ein paar Spielregeln (z.B. dass mein Kopf möglichst nie höher sein sollte, als der eines Mönches, etc.)…Aber La saß an der großen Trommel des Tempels und ich stand unter ihm in der prallen Sonne und schwitzte unglaublich… Also fragte ich ihn, ob wir uns in den Schatten auf die Stufen setzen könnten.. Das taten wir nach einigem Zögern bei ihm auch (vermutlich wusste er nicht, ob er diese Nähe zulassen sollte…), wenngleich er 3 Stufen höher saß als ichJ Wir haben dann fast 2 Stunden über alles mögliche gesprochen und schließlich lud er mich für 17.30 Uhr ein, um am Gebet und an der Meditation der Mönche des Tempels teilzunehmen… Ich war super aufgeregt! Weniger wegen der religiösen Bedeutung für mich, dafür mehr aufgrund der Chance, so dicht an eine für mich unbekannte Kultur heranzukommen, und das in einer derart authentischen Art… Und es erschien mir als eine sehr große Ehre!!

Die tägliche Zeremonie, an der rund 30 Mönche (und Micha im versuchten Lotussitz… J) im Tempel teilnahmen, beinhalte Gebete in gesungener Form (auf Hindu) und die Meditation und dauerte ca. 2 Stunden….Eine besondere Zeit für mich! Wenngleich meine Beine total schmerzten aufgrund der für mich ungewohnten Sitzweise und ich mich nie im Leben getraut hätte, den Tempel deswegen früher zu verlassen… J

Zum Abschied lud La mich dann noch für den nächsten Nachmittag ein, um mir dann weitere Tempel auf der anderen Mekongseite zu zeigen… Ihr könnt Euch vorstellen, dass ich sehr berührt und geehrt war…

Abends habe ich dann noch mit Adi und Drare die laotische Küche ausprobiert, was aufgrund der vielen mir unbekannten Gewürze sehr spannend war. Ich habe dann Mekong-Fisch in Lemongrass gegrillt und mit Tamarind-Soße gegessen….You can smell it?? J

Außerdem habe ich es doch tatsächlich gewagt, meine Kleidung nicht wie sonst im Hotel waschen zu lassen, sondern in einem super einfachen Garagen-Laden abzugeben…Und Ihr werdet es nicht glauben: Somit habe ich zugelassen, dass meine tollen Gucci-Shirts einfach im Mekong gewaschen werden… Aber das Ergebnis war ok und es roch gar nicht so stark nach Seetang wie befürchtet, wenngleich ich die Sachen einfach in einem Müllbeutel zurückbekommen habe… J

Tja am Freitag war dann vormittags sehr entspannt und nachmittags habe ich dann La getroffen und wir sind zusammen mit einem Slow-Boat zur anderen Mekongseite gefahren…Das war schon cool, Micha und der Mönch in so nem wackeligen Kahn auf dem Mekong…. J

Allerdings hatte ich unterschätzt, auf welches Abenteuer ich mich eingelassen hatte (und ich glaube La auch, da er schon seit einigen Jahren nicht mehr dort war)…Die westliche Mekongseite ist fast gar nicht erschlossen, und so wurden wir auch zunächst von einer Schlange begrüßt…. L

Touristen gab es dort außer mir mal wieder nicht, aber das kenne ich ja schon ….Da dort auch keine Mönche mehr leben, sind die Tempel dort recht verfallen…Aber das besondere war auch eher der Fußweg (rund 5km > Daggi, Du wirst es nicht glauben, aber das fiese „L-Wort=Laufen“ macht mir hier überhaupt nichts aus und ich vermeide ein Moped oder Tuk-Tuk wo ich nur kann, da ich viel mehr sehe, wenn ich zu Fuß gehe….Und das mir… J) im dichten Regenwald… (und seid versichert, der Regendwald wurde noch so dicht, dass wir eine Machete und eine Taschenlampe hätten mittnehmen sollen…!)

Dazu noch ein schweres Gewitter und Tausende von kleiner Tiere um mich herum und auf meiner Haut…. J Und dennoch war es irgendwie einzigartig für mich, hinter diesem jungen Mönch herzugehen, den Wald zu genießen, den unglaublichen Lärm der immer zirpenden Grillen und die verlassenen Tempel…. Never had such a moment in my life before!!

Ich habe La dann nach diesem beeindruckenden Nachmittag zu seinem Tempel zurückbegleitet und zu meinem völligen Erstaunen lud er mich sogar auf ein Glas Wasser in sein „Zimmer“ ein, eine sehr persönliche und würdigende Geste, die mich sehr berührt hat, trotz aller Einfachheit des Tempels, seines Lebens und seines „Zimmers“.

 

Samstag musste ich bereits um sechs aufstehen, da es einen geplanten Stromausfall gab und ich vorab wenigstens noch duschen und Zähneputzen wollte…

Um neun wurde ich dann zu meiner Elefanten-Safari abgeholt…

Das war echt witzig auf so nem großen Elefanten durch den Regenwald zu reiten….Wir sind dann sogar mit den Elefanten (war natürlich alles Öko-Tourismus… J) durch den Fluss geritten und haben die Elefanten dann schrubben dürfen…Das war echt lustig in der Truppe…

 

Nachmittags habe ich dann aufgrund des starken Regens einfach mal auf meiner Terrasse relaxt und bin dann in den Ort, um mir ein Flugticket für den nächsten Tag nach Vientiane zu kaufen.

Außerdem habe ich 2 Fotos von La und mir ausgedruckt und habe eine tolle Frau kennengelernt, die aus Holland stammt und hier in Laos das „languageproject“ führt.
Dabei geht es darum, den armen laotischen Jugendlichen freien Zugang zu Bildung (in erster Linie Lernen der englischen Sprache) zu ermöglichen. Das erfolgt in Luang Prabang in der „library“. Ein tolles Projekt von dem ich mich vor Ort überzeugen konnte!

 

Danach bin ich dann wieder in den Tempel zum Beten und Meditieren mit den Mönchen gegangen.

Tja und dann war es soweit und mein kleiner La und ich mussten uns verabschieden…Das war richtig traurig und er band mir zum Abschied noch ein saffranfarbenes Band um den Arm als Glücksbringer für meine ReiseJ Und dann hat er mich doch tatsächlich noch umarmt… Da wären mir ja fast die Tränen gekommen….

La hat meinen Aufenthalt hier in Luang Prabang zum einem unglaublich außergewöhnlichen Moment für mich gemacht und wir haben uns ein wenig „angefreundet“….

Wir haben sogar unsere Adressen ausgetauscht und wollen uns auch in Zukunft mit Briefen bereichern…

So lerne ich vieles über die laotische Kultur und den Buddhismus und La lernt, sein Englisch zu verbessern…

Klaus: Solltest Du im September mit Nach Bangkok kommen, sollten wir auf jeden Fall noch 3-4 Tage hier nach Luang Prabang fliegen…Du wirst es lieben!!!

 

Auch der Abschied von Adi und Drare nach dem laotischen Abendessen fiel uns richtig schwer und ich werde sie auf jeden Fall einmal in Israel besuchen!

War der erste Moment auf meiner Reise, wo ich eigentlich gar nicht weiter wollte, da ich das Gefühl hatte schon mein „Peak“ der Reise gefunden zu haben, weil Luang Prabang und La mich so gefesselt haben… Und eigentlich könnte ich noch viel länger dort bleiben, aber den Mut habe ich wohl aktuell noch nicht…

Außerdem will ich auch den anderen Stationen auf meiner Weltreise eine Chance geben (J) und deshalb gings dann heute weiter in den Süden von Laos, nach Vientiane.

Das Propellerflugzeug war erstaunlich modern und alles war ok.

 

Hier in Vientiane liege ich nun im Guesthouse und habe erstaunlicherweise W-Lan, sodass ich schon früher den Blog updaten kann.

Das was ich bisher gesehen habe, hat mich noch nicht begeistert, aber das liegt vor allem an meiner Traurigkeit nicht mehr in Luang Prabang zu sein…

Werde gleich mal ein paar Tempel anschauen und mich massieren lassen…

 

So heute war es ein ziemlich langer Bericht, aber ich schäume halt momentan einfach über vor neuen Erlebnissen und Erfahrungen, die ich so gerne mit Euch teilen möchte…

Passt auf Euch auf, genießt mit mir diesen Blick in die Welt und lasst mich unbedingt wissen, wie es Euch geht!

Hugs, Micha (the adventurerJ)

 

PS: Gundi und Heiko: specially for you: mein Langhaarschneider am Flughafen von Luang Prabang in Laos… (leider ist das mit dem Fotografieren bei den EInheimischen noch nicht so “stabil”…da muss man schon froh sein, wenn überhaupt etwas auf dem Bild drauf ist…) :)

4 Responses to “Mein langer Weg nach Laos und zu meinem “Peak”…”

  1. Heide Says:

    Lieber Michael,
    so, nun endlich auch mal ein Eintrag von mir.
    Habe dir aber auch eine Mail geschickt.
    Toll mit dir “mitzureisen”, besonders der letzte
    Eintrag und die Begegnung mit La, sehr beeindruckend.
    Ich denke, das werden nicht die letzten tollen Menschen
    sein denen du begegnet bist.
    Das sind alles beneidenswerte Eindrücke…
    Da wirst du auch sicherlich Kilo´s verlieren, wenn du so
    viel läufst und das Essen ist ja auch sehr leicht, oder ? ;o)
    Lieber Michael, dies ein kurzes Zeichen von uns, wie gesagt
    eine Mail liegt in deinem Briefkasten.
    Dir weiterhin so schöne Erlebnisse und halt Augen und Ohren offen.

    PS.
    Hätte gern dein Gesicht gesehen, als die Spinne nicht mehr
    da saß….

    Liebe Grüße Heide
    (und natürlich auch ganz liebe Grüße von Wilhelm und Romy)

  2. Lars aus der Wiesn-Weltstadt Says:

    Lieber Micha,

    vielen Dank für diesen tollen Bericht aus Laos. Das ist ja selbst beim Leser ein auf und ab von “köstlich amüsieren” bis zu “gerührt ohne ende”.

    Toll, toll, toll. Drücke dir weiterhin die Daumen und freue mich auf deine nächsten kurzweiligen Geschichtchen.

    Grüße,

    Lars

  3. Janina & Kai Says:

    Hey Spiderman, wir sind stolz auf Dich! Und wer ist schon Gucci, wenn Du dafür so intensive Erfahrungen mit einem Mönch machen darfst?! Danke für diesen ausführlichen Bericht. Wir sind bei Dir.

    Herzliche Grüße,

    Janina & Kai

  4. Doris Says:

    Hallo Michael/Indi,
    vielen Dank für Deine lieben Geburtstagsgrüsse. Toll zu wissen, dass jemand sogar in Laos an mich denkt. Deine Berichte sind wirklich fesselnd, es ist als wäre ich dabei. Was für ein Geschenk solche Erfahrungen, Begegnungen und Abentuer erleben zu dürfen. Und wie schön zu sehen, dass Du das alles so geniesst, mit Humor nimmst und die “wahren” Schätze des Lebens zu würdigen weisst.
    Weiterhin alles Gute für Deine wunderbare Reise und weiterhin viele berührende Begegnungen mit den Menschen dieser Welt.
    Ich freue mich auf Deine Berichte.
    Liebe Grüsse, auch von den anderen “Düsseldorfern”
    Doris

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